Zur Homepage

Stadtkreisverband für
Gartenbau und Landespflege Ingolstadt

Unser Friedhof, Ort der Würde, Kultur und Natur

Brunnenreuth hat einen großzügig angelegten dörflichen Friedhof nahe der Pfarrkirche in ruhiger Lage neben Feldern und Wald. Naturbelassene breite Zugangswege zu Gräbern und Grababteilun- gen, schlichte Grabmäler und standortgerechte Eingrünung mit heimischen Gehölzen zeichnen den Friedhof aus

Landesweiter Wettbewerb: Unser Friedhof - Ort der Würde und Kultur

Auszeichnung für Friedhof in Spitalhof
Umweltministerin Ulrike Scharf überreicht Staatsurkunde

Ingolstadt(aro) Unter den ersten Preisträgern des landesweiten Wettbewerbs „Unser Friedhof, Ort der Würde und Kultur“, der vom Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege ausgeschrieben wurde, befindet sich auch der Friedhof der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Ingolstadt-Brunnenreuth in Spitalhof. Bei der Landesverbandstagung in Triesdorf im Landkreis Ansbach überreichte Schirmherrin Ulrike Scharf, Bayerische Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz, zusammen mit dem Präsidenten des Landesverbandes Wolfram Vaitl Staatsurkunden und Bronzeplaketten an die ersten Sieger der 60 bayerischen Kreisverbände. Die Ehrung nahmen der Vorsitzende des Stadtkreisverbandes für Gartenbau und Landespflege Ingolstadt, Anton Rottmair, und Brigitte Krach, Mitglied des Kirchenvorstandes Brunnenreuth entgegen. In ihrem Festvortrag würdigte die Umweltministerin die rege Teilnahme der bayerischen Kreisverbände am ausgeschriebenen Wettbewerb. „Friedhöfe sind fester und wichtiger Bestandteil unserer Kultur. Sie sind Stätte des Trauerns und des Gedenkens und Ort der Begegnung und Erholung. Friedhöfe sind auch wichtige ökologische Inseln mit Artenvielfalt inmitten von Städten.“ betonte sie. Die Teilnehmer am Wettbewerb hätten bewiesen, dass die Würde der Friedhöfe mit kreativer Gestaltung der Flächen Hand in Hand gehe. Das zeigt sich auch am großzügig angelegten kirchlichen Friedhof Brunnenreuth mit seinen 230 Grabstellen. Bei einer Größe von 6500 Quadratmetern hat er noch eine große Freifläche zur Verfügung, die Platz für individuelle Gestaltung und auch für moderne, dem Zeitgeist gemäße Bestattungsformen bietet, welche die herkömmliche Erdbestattung zunehmend ergänzen werden. Der Friedhof ist im Eigentum der Kirchengemeinde und wird auch von ihr verwaltet. Überwiegend schlichte und einheitliche Grabmäler mit verschiedenen durch Hecken abgegrenzten Grababteilungen schaffen Räume, die dem Bedürfnis nach stiller Trauer und Zurückgezogenheit entgegenkommen. Auf dem Brunnenreuther Friedhof übergab Stadtverbandsvorsitzender Rottmair die Auszeichnung in Form von Staatsurkunde und Bronzeplakette an Pfarrer George Spanos und Brigitte Krach in ihrer Funktion als Stellvertreterin des Kirchenvorstandes. Dabei würdigte er die Bereitschaft der Kirchengemeinde zur Teilnahme am landesweiten Wettbewerb. Nicht das Messen und Vergleichen mit anderen Friedhöfen sei das Ziel gewesen, so Rottmair, sondern den Friedhof dem Einzelnen und der Bevölkerung als wichtigen Teil unserer Kultur nahezubringen und das Bewusstsein für gut gestaltete Friedhöfe hinsichtlich verschiedener Kriterien wie Konzeption, Grünstruktur, Grabgestaltung und Einfügung neuer Bestattungsformen in das Gesamtbild zu schärfen.

Bild 1: (Landesverband) Urkundenübergabe durch Schirmherrin Ulrike Scharf und Landesverbandspräsident Wolfram Vaitl an Kirchenvorstandsmitglied Brigitte Krach und Stadtverbandsvorsitzenden Anton Rottmair in Triesdorf

Bild 2: (aro) Übergabe der Staatsurkunde und der Bronzeplakette an Pfarrer George Spanos und Brigitte Krach vom Kirchenvorstand Brunnenreuth durch Stadtverbandsvorsitzenden Anton Rottmair